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Frankfurt-Bahnhofsviertel-Stadtteilinformationen

Kleiner Stadtteil mit großem Herz

*Durchschnittspreis auf Grundlage historischer Transaktionen

Überblick

Überblick

Kulinarische Highlights und raue Winde inmitten fremder Welten

Wer nach Frankfurt mit dem Zug reist und den Bahnhof durch den Haupteingang verlässt, landet fast zu jeder Tageszeit in einer Menschentraube. Pendler hetzen zu ihren Arbeitsstätten, Touristen sehen sich fragend um, Obdachlose bitten um eine Spende. Unwillkürlich zieht einen die Menge mitten in Frankfurts kleinsten Stadtteil hinein.
Ein paar Schritte gerade aus und die Kaiserstraße, an dieser Stelle noch als gründerzeitlicher Prachtboulevard zu erkennen, gewährt jedem Interessierten den Zugang zu einer Ansammlung von Parallelwelten: Das Bahnhofsviertel beherbergt Frankfurts Rotlichtmilieu. Drogenhändler und ihre Kunden treffen aufeinander. Künstler stellen ihre Werke aus. Menschen aus 170 Nationen leben in der Stadt – hier scheinen sie alle vertreten zu sein. Dieses multikulturelle Umfeld reizt vor allem experimentierfreudige Gastronomen. Sie tragen auch wesentlich zu der Aufwertung des Viertels bei.
Nach und nach wandelt sich das Bild der einst verruchten Gegend. Also hin: solange der Putz noch von einigen Wänden blättert und das Gold nicht überall glänzt.

„Das Bahnhofsviertel ist ,in’ und beliebt bei den Kreativen,
es gibt Szene-Kneipen.“
Ulrich Mattner, Buchautor und Fotograf, FAZ 31.08.2014
Kultur & Unterhaltung
Das Bahnhofsviertel beweist durch sein Unterhaltungsangebot, dass Frankfurt nicht nur aus Banken besteht. Im Hammermuseum, direkt über der Schuhmacherei Lenz, klopft Stadtteilbildhauer Oskar Mahler jegliche Vorurteile gegenüber der kleinen Metropole ab. In einem der roten Plüschsitze kommen dem Besucher des English Theatre – sowohl in der ersten als auch der letzten Reihe – Lady Macbeth, die Katze auf dem heißen Blechdach oder ein am Samstagabend singender Tony Manero ganz nahe. Wer die vermeintlich gefährlichen Straßen und Kneipen nicht alleine erkunden mag, schließt sich einer Führung mit Journalist und Fotograf Ulrich Mattner an und erfährt, was hinter all den wilden Gerüchten steckt.
Essen, Trinken, Ausgehen
Die New York Times hat Frankfurt auf Platz 12 der „52 Places to Go in 2014“ gebracht – hauptsächlich wegen der rasanten Entwicklung im Bahnhofsviertel: Gastronomie und Nachtleben treiben den Szenenwechsel im Stadtteil voran. Für Pastrami-Sandwiches muss man nicht mehr nach New York fliegen. Es reicht ein Besuch im Maxie Eisen. Ob Walon & Rosetti oder Chez IMA, in den Straßen rund um den Bahnhof werden Trends gelebt und Hipsterseelen gepflegt. Mittags servieren Der Fette Bulle und Fletchers einen zeitgemäßen Burger. Den Kaffee danach (und es ist vermutlich der Beste der Stadt) trinkt man im Plank. Eine kulinarische Reise nach Vietnam oder in das Herz Afrikas gefällig? Im Bahnhofsviertel ist nichts unmöglich. Der Stripclub Pik Dame lädt auch mal zum Soul ein, das Orange Peel zum Balkan Ballroom und ein Kiosk namens Yok Yok bringt Menschen zusammen, die woanders aneinander vorbeigelaufen wären.
Verkehrsanbindung
Fahrzeiten
Flughafen: 15 min
Innenstadt: 5 min
Autobahn A5: 10 min
Autobahn A66: 10 min
Autobahn A3: 15 min
ÖPNV
S-Bahn: Linie S1 - S9
U-Bahn: Linie U4 / U5 / U6 / U7
Bus: Linie 11E / 33 / 37 / 46 / 64
Straßenbahn: Linie 11 / 12 / 14 - 17 / 19 - 21
Fußwege
Innenstadt: 10 min
Einkaufen

1-€ Shops, Drogeriemärkte und Handyläden erfüllen die Grundbedürfnisse aller Touristen. Indische Süßigkeiten, türkische DVDs und afrikanische Lebensmittel stillen die Sehnsucht nach der alten Heimat oder wecken Fernweh. Das bikers cave versorgt alle, die gerne auf zwei Rädern die Welt entdecken, mit dem passenden Roadbike. Bei Cream-Music gibt es Gitarre, Schlagzeug und Co für den Sound des Lebens. Im alteingesessenen Schreibwarenladen Fleischhauer wählt der Reisende einen edlen Stift sowie buntes Papier, um seine Geschichten von unterwegs aufzuschreiben. Und wieder zu Hause, begrüßt einen Dienstags und Donnerstags der Kaisermarkt, wo Marktfrau Gisela Paul die unverwechselbare Frankfurter Grüne Soße kredenzt und man für den Rest der Woche einkaufen kann.

Schlafen

Das Bahnhofsviertel hält für seine Gäste ca. 7000 Hotelbetten bereit und bedient dabei jeden Geschmack. Das Five Elements Hostel, bei Rucksacktouristen und ihren Freunden beliebt, bietet neben der einfachen Schlafgelegenheit im Mehrbettzimmer auch Privatzimmer oder Appartements, Blick auf die Skyline inklusive. Im 25hours hotel by levi‘s kommen Jeansträger auf ihre Kosten. In individuell eingerichteten Zimmern träumen sie in blau. Seine romantische Seite gilt es im Hotel Nizza auszuleben, im Dachgarten oder einem der Zimmer mit Parkettboden, Flügeltüren und Stuck. Und am Rande des Stadtteils erfreut das Roomers die Liebhaber schummriger Extravaganz.

Veranstaltungen
Bahnhofsviertelnacht: Jährlich im Sommer
Kaisermarkt: Dienstag und Donnerstag, 9 Uhr – 19 Uhr
Bahnhofsviertel Führung: diverse Termine

Kontakt

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