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Wichtigste Änderungen im Gewerberecht 2017

Der Jahreswechsel hat Neuerungen im Gewerberecht mit sich gebracht: Steuererleichterungen, auslaufende Übergangsregelungen für Registrierkassen und höhere Pauschalen. In 2017 wird in Deutschland vieles neu geregelt. Hier sind die sechs wichtigsten, steuerlichen Gesetzesänderungen.

1. Einkommensteuer: Der Grundfreibetrag wird erhöht


2016 betrug der Grundfreibetrag noch 8.652 €. Dieses Jahr soll er auf 8.822 € und 2018 dann auf 9.022 € erhöht werden. Der Bundestag muss den Gesetzentwurf jedoch noch absegnen. Auch der Kinderfreibetrag soll angehoben werden: dieses Jahr von 7.248 € auf 7.358 € und 2018 auf 7.458 €.

2. Kassenführung: Ablaufende Frist und Schutz gegen Kassenmanipulation


Seit dem 1. Januar 2017 schreibt das Gewerberecht vor, dass elektronische Registrierkassen alle Verkaufsvorgänge fälschungssicher dokumentieren können müssen. Die Unterlagen für die Buchhaltung müssen 10 Jahre lang „jederzeit verfügbar, unverzüglich lesbar und maschinell auswertbar aufbewahrt werden“ (§ 147 Absatz 2 Abgabenordnung). Außerdem müssen eine Verfahrensdokumentation, eine technische Systemdokumentation und Nutzungsprotokolle angefertigt werden.

Das Gesetz zum Schutz vor Kassenmanipulationen wird durch die Änderungen im Gewerberecht 2017 weiter verschärft, um Steuerbetrug zu unterbinden. Elektronische Aufzeichnungssysteme müssen ab 2020 durch eine technische, zertifizierte Sicherheitseinrichtung geschützt werden, sodass keine Umsätze gelöscht werden können. Wenn Sie zurzeit eine mechanische Registrierkasse verwenden, müssen Sie allerdings nicht auf ein elektronisches Kassensystem umsteigen. Allerdings nur bis 2020, denn bis dahin gilt eine Übergangsfrist. Danach muss nachgerüstet oder die Kasse ersetzt werden.

3. Kostenlose Verpflegung


Erhalten Arbeitnehmer einen finanziellen Vorteil in Form von gratis oder verbilligter Verpflegung, ist dieser beitragspflichtig und muss als Sachbezug abgerechnet werden. Um die Steuerberechnung zu vereinfachen, hat die Finanzverwaltung Sachbezugswerte festgelegt. Diese sind für 2017 angehoben worden und betragen nun 1,70 € für ein Frühstück und 3,17 € für ein Mittag- oder Abendessen. Der monatliche Sachbezugswert für eine volle Verpflegung ist 241 €.

4. Mindestlohn


Die Änderungen im Gewerberecht betreffen auch den Mindestlohn. Der Mindestlohn für alle volljährigen Beschäftigten, ist von 8,50 € auf 8,84 € gestiegen. Ausnahmen gelten für Langzeitarbeitslose nach einer Arbeitsaufnahme im ersten halben Jahr sowie für Azubis, Pflichtpraktikanten oder Praktika unter drei Monaten – hier gilt der Mindestlohn nach wie vor nicht.

5. Kfz-Steuer: Förderung der Elektromobilität


Wenn Sie ein Elektrofahrzeug besitzen, sind Sie ab jetzt zehn, statt fünf Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Die Befreiung gilt ab dem ersten Tag der Erstzulassung von E-Fahrzeugen im Zeitraum vom 18.05.2011 bis zum 31.12.2020. Wenn Sie Ihr Auto in diesem Zeitraum, mit einer Genehmigung vom TÜV, zu einem reinen Elektroauto umgerüstet haben bzw. werden, profitieren Sie ebenfalls von der Steuerbefreiung.

6. Sozialversicherung


Da die Gehälter 2016 in Deutschland gestiegen sind, wurden die Beitragsbemessungsgrenzen und Jahresarbeitsentgeltgrenzen erhöht. Das bedeutet unter anderem, dass Studenten nur noch bis zu 20 Stunden pro Woche sozialversicherungsfrei beschäftigt werden können. Außerdem können Arbeitgeber Ihre Betriebsnummer ab 2017 nur noch elektronisch beantragen.



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