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Steuervorteile eines externen Büros

Dank der Digitalisierung arbeiten immer mehr Leute von Zuhause aus, dabei hat ein externes Büro viele steuerliche Vorteile. Verschaffen Sie sich hier einen Überblick darüber, wie ein außerhäuslicher Arbeitsplatz genau definiert wird und was Sie im Einzelnen steuerlich absetzen können.

Was gilt rechtlich als „außerhäuslich“?

 

Ihr Arbeitszimmer gilt als außerhäuslich, wenn keine räumliche Verbindung zu Ihrer Privatwohnung oder Ihrem Wohnhaus besteht. Es muss also ein abgetrennter Raum (z. B. ein von anderen Mietern genutztes Treppenhaus) mit externem Zugang sein.

Bei einem Wohnhaus lehnt das Finanzamt auch sogenannte „Zubehörräume“ wie Abstell-, Keller- und Speicherräume als außerhäuslich ab und stuft sie lediglich als häusliche Arbeitszimmer ein.

Diese Entscheidung kann Ihre Steuervorteile unter Umständen stark einschränken. Es stellt sich dann die Frage nach dem Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit sowie der Verfügbarkeit eines anderen Arbeitsplatzes. Das bedeutet dass, Freelancer mit keinem anderen Arbeitsplatz bessere Karten haben, anstatt beispielsweise Lehrer, die nur teilweise von zuhause aus arbeiten. Je nach Ihrer Situation können Sie für das häusliche Arbeitszimmer jährlich bis zu 1.250 € der Arbeitszimmerkosten absetzen.

 

Was dürfen Sie alles absetzen?

1)  Laufende Kosten

Wenn Sie ein außerhäusliches Büro nutzen, müssen Sie dem Finanzamt diese Fragen nicht beantworten und die Miete inklusive aller Nebenkosten ist einfach absetzbar. Als abzugsfähige Kosten gelten:

  • Miete
  • Heizung
  • Strom
  • Wasser
  • Grundsteuer
  • Müllabfuhr
  • Instandhaltung
  • Kosten für die Hausratversicherung

 

Achtung: Wenn Sie eine Kaution gezahlt haben, ist diese in der Regel nicht absetzbar, da Sie diese nach Ihrem Auszug zurückbekommen. Sollte das einmal nicht der Fall sein, d.h. der Vermieter gibt die Kaution trotz Aufforderung und ohne Angabe eines Grundes nicht wieder, wird aber auch die Kaution als Betriebsausgabe anerkannt.

 

2)  Ausstattung & Einrichtung für ein externes Büro

Schaffen Sie sich ein inspirierendes Arbeitsumfeld! Auch die Ausstattung und Pflege Ihres Büros gelten als Betriebsausgaben, die Ihre Steuerlast mindern. Dazu gehören:

  • Möblierung
  • Lampen
  • Dekoration (z. B. Teppiche, Matten, Vorhänge, Tapeten)
  • Reinigungskosten

 

Fazit

Denken Sie bei der Wahl Ihres Arbeitsplatzes an die vielen Varianten um sich ein außerhäusliches Büro einzurichten, das Ihren Bedürfnissen und Ihrem Budget entspricht:

  • Einzelbüro
  • Arbeitsplatz in einer Bürogemeinschaft
  • Coworking Spaces und andere Formen von Büros auf Zeit
  • gemietete Räume bei Kollegen oder Geschäftspartnern

Analysieren Sie Ihr derzeitiges Wohnhaus und ziehen Sie ggfs. die Anmietung einer Wohnung im gleichen Haus in Erwägung (sofern diese in einer anderen Etage liegt). Besichtigen Sie außerdem Immobilien am Standort Ihrer Wahl und wägen Sie alle Punkte gründlich ab, um von den besten steuerlichen Vorteilen eines externen Büros zu profitieren.