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Konzessionen - Wer braucht welche?

Als Existenzgründer kommt man nicht darum herum, sich damit zu beschäftigen, ob und welche Konzessionen man für das eigene Gewerbe braucht. Konzessionen erteilen schlichtweg eine offizielle Erlaubnis, die sicherstellt, dass Sie Ihren Kunden keinen Gesundheitsgefahren aussetzen und zuverlässig arbeiten. Erfahren Sie hier, ob Sie alle Voraussetzungen für eine solche behördliche Genehmigung erfüllen.

Genehmigung für Gewerbetätigkeiten: Hier brauchen Sie Konzessionen

Als Existenzgründer hat man es oft nicht leicht. Neben dem finanziellen Risiko warten oft auch Papierberge und Marathon-Behördengänge auf zukünftige Unternehmer. Doch welches Gewerbe zählt überhaupt zu den konzessionspflichtigen? In der deutschen Gewerbeordnung ist genau festgelegt, für welche Gewerbetätigkeit welche behördliche Genehmigung vorliegen muss.
Generell wird unterschieden zwischen den sogenannten Vertrauensgewerben und Unternehmen mit gewerbebezogener Zulassungsvorschrift. Zu den Vertrauensgewerben zählen zum Beispiel Spielhallenbetriebe, Makler, Ehevermittler oder das Reisegewerbe. In die andere Kategorie fallen neben dem Handwerk und Beförderungsgewerbe auch Gastronomiebetriebe.

Wer ausschenkt, der zahlt

Wir möchten Ihnen anhand einer der bekanntesten Konzession erklären, worauf es bei der Beantragung ankommt und welche Dokumente Sie parat haben sollten.
Sobald Sie alkoholische Getränke ausschenken oder Speisen für Gäste zubereiten, benötigen Sie eine Gaststättenerlaubnis. Für diese Genehmigung müssen Sie Ihre persönliche und fachliche Eignung belegen und außerdem nachweisen, dass Ihre Räumlichkeiten für die Gastronomie geeignet sind. Folgende Dokumente werden benötigt:

Persönliche Eignung

• Polizeiliches Führungszeugnis
• Auskunft aus dem Gewerbezentralregister
• Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt

Fachliche Eignung

• Nachweis über Teilnahme an der Gesundheitsbelehrung der IHK
• Sachkundenachweise, also ein Nachweis über fachnahe Ausbildung, wie zum Beispiel Koch/Köchin, Restaurantfachfrau/-mann

Anforderungen an die Räumlichkeiten

• Pacht- bzw. Mietvertrag 
• Grundriss und Baugenehmigung
Haben Sie diese Unterlagen vorliegen, können Sie bei der zuständigen Behörde, in diesem Fall die Gaststättenbehörde, Ihre Konzession beantragen. Die Gebühren und Kosten sind abhängig von der Größe und der potentiellen Umsatzstärke des Gewerbes. Diese können in der Gastronomie auch bis zu mehreren Tausend Euro betragen.

Noch zwei Tipps zur Gaststättenkonzession

Möchten Sie sich die Kosten und den Aufwand sparen? Das geht! Sie dürfen dann allerdings keine alkoholischen Getränke ausschenken und auch keine Speisen zubereiten. Wenn Sie nur „Kostproben“ eines Produktes verteilen, brauchen Sie keine Konzession.
Falls Sie einen bestehenden Betrieb übernehmen, dann können Sie zunächst eine „vorläufige Konzession“ beantragen. Diese ist auf drei Monate befristet und wird auch erteilt, wenn Sie noch nicht alle benötigten Unterlagen zur Verfügung haben.

Weitere Informationen über JLLs Einzelhandelsobjekte finden Sie hier.