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Auswirkungen der EnEV 2016 auf Gewerbetreibende

In einem aktuellen Gutachten des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) werden die unverhältnismäßig hohen Anforderungen beschrieben, die im Falle einer Verschärfung der Energieeinsparverordnung (EnEV) von 2016 eintreten würden. Die neue Verordnung beinhaltet, dass noch strengere Bedingungen an Gebäudehüllen in Bezug auf Wärmeschutz gestellt werden. Zusätzlich soll auch der Primärenergiebedarf reduziert werden. Dies ist nicht nur eine Hürde für Bauherren, sondern stellt auch Immobilieneigentümer und Nutzer vor einer großen Aufgabe. 

Was bringt die Energieeinsparverordnung 2016?

Bei einer Verschärfung der Standards, durch die neue Energiesparverordnung (EnEV 2016), ist die Wärmeversorgung von Wirtschaftsimmobilien mit den vorhandenen Energieträgern, wie zum Beispiel Erdgas, sehr wahrscheinlich nicht mehr möglich. Dem Gutachten zufolge werden dadurch die Prinzipien der Technologieoffenheit, Wirtschaftlichkeit und Flexibilität verletzt.

Bereits mit der EnEV 2014, die 2016 in Kraft getreten ist, lassen sich die hohen gesetzlichen Anforderungswerte kaum noch einhalten. Darin wurde vorgesehen, den erlaubten Jahresprimärenergiebedarf für Neubauten und Sanierungen um 25% zu senken. Gleichzeitig soll der Wärmeschutz der Gebäudehüllen um 20% verbessert werden.

Es geht auch anders

Neben dem von der Regierung angestrebten Weg zur Reduzierungen von Treibhausgasen, gibt es auch andere Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen:

  • Betriebsoptimierung können 15% der Energiekosten sparen
  • Steigerung des Anteils an erneuerbaren Energien in den Strom und Gasnetzen
  • Investition in Photovoltaikanlagen

Allerdings können auch diese Vorkehrungen die Einhaltung der neuen Verordnung nicht garantieren. Selbst bei erheblichen Verbesserungen der Gebäudehülle, könnten die hohen Auflagen nicht ohne zusätzliche Maßnahmen eingehalten werden.

EnEV-Nachweis  ̶  Nicht ohne meinen Energieausweis

Um im Vorhinein einen Eindruck über den energetischen Wert einer Immobilie zu bekommen, sollte bei Verkaufs und Vermietungsanzeigen der Energieausweis des Gebäudes vorliegen.

In Gebäuden mit regem Publikumsverkehr sollte ein solcher Ausweis in jedem Fall ausgestellt werden. Momentan sind Gebäuden mit einer Nutzflächen von mindestens 500 m2 dazu verpflichtet den Energieausweis sichtbar anzubringen   ̶ in zwei Jahren zählen dazu auch Immobilien, die 250 m2 Nutzfläche vorweisen. Betroffen davon sind zum Beispiel Hotels, Kinos oder Kaufhäuser.

Auf alternative Energieträger setzen

Gewerbetreibende sollten beim Einsatz von Fernwärme und Wärmepumpensysteme auf eine deutliche Verbesserung der Gebäudeaußenhüllen setzen, um den neuen Energieeffizienz-Standard zu erreichen. Kosteneffizienter ist der (zusätzliche) Einsatz von Photovoltaikanlagen zur solaren Strombereitstellung. Die Wärmeversorgung allein mit Gaskessel ist bei einer Verschärfung der seit 1. Januar 2016 gültigen EnEV nicht mehr möglich.

  • Finden Sie hier mehr Informationen über JLLs Gewerbeobjekte.