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Abschreibung im Voraus: Investitionsabzugsbetrag

Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) ist eines der wenigen Steuermodelle, das Unternehmern mehr finanziellen Freiraum geben kann. Erfahren Sie hier, wie auch Sie von der „Abschreibung im Voraus“ profitieren können.

Wozu ist der IAB da?

Generell soll der IAB kleinen und mittelständischen Unternehmen die Anschaffung von Anlagevermögen in Form von beweglichen und abnutzbaren Wirtschaftsgütern, wie z. B. Maschinen, Computern und Büromöbeln, erleichtern. Das Besondere ist, dass 40 % der Anschaffungskosten schon vor dem Kauf abgeschrieben werden können, wodurch der Gewinn gemindert und die Steuerbelastung im Abzugsjahr gesenkt wird. Insgesamt bewirkt der IAB keine Steuerersparnis, sondern eine Steuerstundung (d.h. eine Verlagerung der Steuerzahlung in die Zukunft), mit Liquiditäts- und Zinsvorteilen.

Nachträgliche Bildung eines IABs

Sie können den IAB auch zur Begleichung von Steuernachforderungen nutzen, die sich aus einer Außenprüfung ergeben. Allerdings müssen Sie überzeugend belegen, dass Sie die Investitionsabsicht schon vorab hatten.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Bevor Sie den Investitionsabzugsbetrag in Anspruch nehmen, sollten Sie Folgendes beachten:

Gewinngrenzen

  • Bei bilanzierenden Gewerbetreibenden und Freiberuflern darf das Betriebsvermögen laut Steuerbilanz am Schluss des IAB-Wirtschaftsjahres maximal 235.000 Euro betragen
  • Bei Unternehmen, die ihren Gewinn mit Einnahmen-Überschuss-Rechnung ermitteln, liegt die Grenze bei maximal 100.000 Euro
  • Bei Land- und Forstwirten liegt der höchste Wirtschaftswert/Ersatzwirtschaftswert bei 125.000 Euro


Anschaffungskosten & Zeiträume

  • Der IAB für die Anschaffung von Wirtschaftsgut, beschränkt sich auf einen Höchstbetrag von 200.000 Euro
  • Das Investitionsgut hat eine Nutzungsdauer von mindestens zwei Jahren
  • Die Anschaffung muss mindestens 90 % der Zeit betrieblich genutzt werden
  • Sie müssen nach Ablauf des IAB-Wirtschafsjahres, innerhalb von drei Jahren investieren
  • Investieren Sie nicht, wird der 40-prozentige Abzug rückgängig gemacht und das Finanzamt ändert den Steuerbescheid des Abzugsjahres entsprechend. Für diese Steuernachforderung fallen dann üppige Verzugszinsen an.


Wie beweise ich meine Investitionsabsicht und die Nutzung?

Sammeln Sie Ihre Belege, um Ihre Handlungen für das Finanzamt so transparent wie möglich zu gestalten. Sie können Ihre Investitionsabsicht beweisen, indem Sie einen Investitionsplan erstellen, Prospekte und Kataloge aus dem Jahr aufbewahren oder Korrespondenzen mit möglichen Verkäufern dokumentieren.

Das Belegen der Nutzungsdauer ist besonders bei Pkws wichtig. Führen Sie ein Fahrtenbuch, aus dem die 90-prozentige betriebliche Nutzung hervorgeht.

Sonderabschreibung

Unabhängig vom Investitionsabzugsbetrag darf bei der Gewinnermittlung per Einnahmen-Überschuss-Rechnung eine Sonderabschreibung von 20 % vorgenommen werden. Diese kann auf das Anschaffungsjahr und die folgenden vier Jahre verteilt werden.

Fazit

Der Investitionsabzugsbetrag kann vorteilhaften Gestaltungsfreiraum bieten. Setzen Sie Ihn jedoch nicht zum Steueraufschub ohne tatsächliche Investitionsabsicht ein. Sonst droht Ihnen der Biss in den sauren Apfel mit unangenehmen Nachzahlungen.

  • Finden Sie hier Informationen über JLLs Gewerbeobjekte.