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München - Lehel - Stadtteilinformationen

Grande Dame von München

*Durchschnittspreis auf Grundlage historischer Transaktionen

Überblick

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Wellenreiten und Müßiggang in einem Viertel mit Charme

„Pittoresk“ darf man zwar offiziell nicht als Synonym für „Lehel“ verwenden, denn es wäre grammatikalisch inkorrekt. Aber dieses Adjektiv beschreibt den Stadtteil, zu dem manch ein Eingeborener „Lächl“ sagt, definitiv am besten. Aus Haidhausen kommend, empfiehlt sich ein Spaziergang über die Maximiliansbrücke. Unter ihr teilt sich die Isar, deren Ufer von Schatten spendenden Bäumen gesäumt sind, und macht Platz für eine Insel. Oben weist eine steinerne Athena jedem Eroberer die richtige Richtung. Wer sich an dieser Stelle umdreht, macht zwangsläufig ein Foto: Das Maximilianeum mit seinen Rundbögen, Säulen und Mosaiken ist den Speicherplatz wert. Nur fünfzehn Minuten weiter beginnt der Englische Garten - der Inbegriff eines Landschaftsgartens. Zwischendurch heißen einen gemütliche Plätze und verträumte Straßen willkommen. Viele der Häuser, die darin stehen, folgen dem neobarocken Stil beziehungsweise dem der Neorenessaince und beweisen, dass der Mensch sich schon immer an der Vergangenheit orientierte, wenn er die Zukunft gestalten wollte.

„Ja, München gefällt mir ganz ausnehmend. Die Luft soll sehr nervenstärkend sein. Ich trinke mit großem Vergnügen sehr viel Bier.”
Thomas Mann
Kultur & Unterhaltung
Der Englische Garten braucht keine Vergleiche. Und doch schadet es nicht zu erwähnen, dass er größer ist als der Central Park in New York. Und mindestens genauso spannend. Manche kommen gar nicht weiter als bis zur Surfer-Welle im Eisbach. Andere schaffen es in die Nähe des Chinesischen Turms. Hier gibt es nicht nur einen der spektakulärsten Biergärten Münchens, sondern auch ein bemerkenswertes Karussell: seit 1913 drehen Kinder auf dem Rücken von Pferden, Störchen und Schwänen ihre Runden. Noch mehr Natur sprießt auf der Praterinsel, die im Sommer - dank des Praterstrandes - das Viertel in ein München am Meer verwandelt. Sonnenbrand zählt nicht als Ausrede - das anschließende To-do lautet: zeitgenössische und moderne Kunst im Haus der Kunst entdecken. Wer lieber Skulpturen und Kunsthandwerk bestaunt, darf ins Bayerischen Nationalmuseum.
Essen, Trinken, Ausgehen
Ist es das kleinste Restaurant Münchens? Möglicherweise. Eines der feinsten? Unbedingt. Das sieht der Guide MICHELIN ebenso. Ergo kein Wunder, dass die zwölf Plätze des Louis Cuisine stets sehr schnell belegt sind, wenn der Koch und Eigentümer zu Gerichten wie Pot-au-feu von Meeresfischen einlädt. Wirklich große Ausmaße hat das Immersatt auch nicht. In dieser Mischung aus Café, Bar und Lounge servieren fröhliche Menschen morgens Pain au Chocolat und abends einen Wein mit Flammkuchen-Begleitung an Tischen aus Holz und Stahl. Regelmäßig unterhalten DJs oder kleine Bands das Publikum. Für eine Partylocation ganz anderer Dimension steht wiederum das P1: A-, B- und C-Promis zählen zu den Stammbesuchern der landesweit bekannten Nobeldiskothek, die schon 1945 amerikanische Offiziere zu bespaßen wusste.
Verkehrsanbindung
Fahrzeiten
Flughafen: 45 min
Innenstadt: 10 min
Hauptbahnhof: 10 min
ÖPNV
U-Bahn U4 / U5 / U7
Einkaufen

Selbstverständlich findet man in Lehel Supermärkte von Rang und Namen. Aber erst ein Bauernmarkt zeigt die wahre Eleganz frischer Lebensmittel. Daher macht es Sinn, donnerstags den St. Anna Platz zu besuchen. Ansonsten dreht sich im Stadtteil vieles darum, einen Wettbewerb von „Schöner Wohnen“ zu gewinnen - meint der Besucher, wenn er an den Showrooms internationaler Marken vorbeischaut. Im Roche Bobois erhöhen bunte Sofas, deren Design von Jean Paul Gaultier ersonnen wurde, die Chancen auf den ersten Platz. Bei Fashion for Home hilft freundliches Fachpersonal herauszufinden, ob denn der Armlehenstuhl Nicholas oder doch eher Aledas zu einem passt. Hervorragend eingerichtet ist sogar der ortsansässige Sneaker-Tempel Upper Club, in dem jeder Schuh einen Einzelplatz in einem Regal aus dunklem Holz hat.

Schlafen

Weitaus mehr Übernachtungsmöglichkeiten bietet zwar die Altstadt, mit der Lehel gemeinsam den Stadtbezirk 1 bildet. Aber wenn man mittendrin übernachten will, dann geht das durchaus in jeder Kategorie. Im Hotel Adria sind die Farben warm und die Preise besucherfreundlich. Die Lage in einer Seitenstraße garantiert selige Nachtruhe. Das Hotel Splendid Dollmann erfreut bereits durch seine Fassade: ein klassizistisches Bürgerhaus hat eben das gewisse Etwas. Drinnen umgibt sich der Gast mit Antiquitäten, greift in der Lounge zum Buch aus dem Regal und versinkt im roten Ohrensessel. Oder wie wäre es mit einer ebenso beeindruckenden Hausfront, aber noch etwas mehr Pomp? Das Hotel Opéra vereint ganz viel davon – im besten Sinne und mit südländischer Note. Im Innenhof sitzend wähnt sich der Gast an der Riviera.

Veranstaltungen
Markt der Sinne: 15. - 17.4.2017
Stijlmarkt: 22. + 23.4.2017

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